Trail of Blood – Judas Evangelion (Audio CD)

10,00 

Vorrätig

Artikelnummer: 14-009 Kategorien: , ,

Beschreibung

Nach dem Demo „Dead Again“ (2010) und dem Debütalbum „Savage Tails from the Spineless“ (2014) legt die Thrash Metal Band Trail of Blood aus Parchim nun ihren zweiten Longplayer „Judas Evangelion“ vor, der am 08.09.2017 über Rock Zone Records erscheint.

Das Album enthält 11 Songs und hat eine Gesamtspielzeit von ca. 40 Minuten. Die Produktion klingt frisch und modern.

Nach einem kurzen knackigen Intro entfaltet „Create And Deny“ direkt seinen Thrash Charme und Sänger Florian stellt die Ohren schon mal auf das ein, was da auf den Zuhörer zukommt. Der Chorus ist schön ausgearbeitet und lädt zum Mitsingen ein.

„Burn Salem Burn“ bringt ein schönes Intro inklusive Moshpit mit sich und hält die Thrash Fahne weiter hoch. „Ov Lambs And Snakes“ und „Evangelion (MMXVVII) knüpfen thematisch an das Konzept der Platte an. Im Judasevangelium hat Jesus Judas gebeten ihn zu verraten, damit er zu Gott in den Himmel gelangen kann. „Cult“ drosselt das Tempo ein wenig und besticht durch seine durchdachte Gitarrenarbeit. Im Outro entlädt sich dann die ganze Kraft, die der Song zuvor aufgebaut hat.

Nach einem kurzen Instrumentalsong drehen Trail of Blood mit „The Pessimist“ die Durchschlagskraft wieder nach vorn. Schönes Thrash Gitarrenspiel mündet in einem rauen Stampfersong. Der Fuß wippt unentwegt und das Haupthaar dreht sich fleißig im Kreis. Die Gitarrensoli werden von der Rhythmusfraktion in unterschiedlichem Tempo unterlegt und die beiden Axtschwinger Florian und David finden genau die richtigen Töne um die Stimmung aufzufangen.

Das flotte „Bloodstorm“ ist ein Gassenhauer, der hier im neuen Gewand zum Tanz bittet. Durch den frischen und bombastischen Sound der Platte reiht sich die Nummer nahtlos in das Gesamtpaket ein. Der Song bleibt auf jeden Fall hängen und ist live eine Moshgarantie. „To Hell With His Kingdom“ ist ein Song, der auf jeden Fall mehrere Anläufe braucht um zu zünden. Das Intro wird durch eine Bassmelodie von Tobias getragen, die grob an Gameboyspiele àla Tetris erinnert. Anschließend spielt der Song mit seinen Tempi. Mal knallen die Drums gnadenlos, dann führen wieder seichtere Gitarrenmelodien durch den Track. Und im Hintergrund quält Sänger Florian seine Stimmbänder. Interessanter Song.

Deutlich klarer strukturiert startet anschließend „Shame Of Satori“, der in einem epischen Chorus seine komplette Kraft entfaltet. Die Stimme von Florian ist ein wenig zurückhaltend und macht den Song so zu einer Mischung aus Death und Thrash Metal. Als Rausschmeißer dient „Nails“. Hier wird wieder das Gaspedal durchgedrückt und es wird nochmal deutlich wie viel Power die saubere Produktion und vor allem die taktsichere Arbeit von Schlagzeuger Andy bei diesem Album ausmachen.

Insgesamt überzeugt das Album „Judas Evangelion“ durch das Konzept, den knackigen Sound und das abwechslungsreiche Songwritting.

Diese Jungs gehören auf die großen Bühnen.

Tracklist:

01 Create And Deny
02 Burn Salem Burn
03 Ov Lambs And Snakes
04 Evangelion (MMXVVII)
05 Cult
06 The Power And The Glory  Forever Amen  (Instrumental)
07 The Pessimist
08 Bloodstorm Reprise
09 To Hell With His Kingdom
10 Shame of Satori
11 Nails